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In der letzten Zeile, wo es "Rinde" anstatt "Borke" heisst, um klarzumachen, wie weit die Vermoderung schon vorangeschritten ist, offenbart sich der reaktionäre Charakter dieses modernistischen Stils. Die Wortwahl der jüngeren Literatur ist nuancierter. Lorenzo Valla hat das noch während der italienischen Renaissance ganz lapidar ausgedrückt: "Romanum Imperium ibi esse, ubi Romana lingua"--Wo die römische Sprache gesprochen wird, befindet man sich im Römischen Reich. Valla sagte dies zu Papst Nicholas V, und so kurz das Diktum ist, es zeugt doch vom ersten Schritt in der Verschiebung der Macht--von politisch-militärischer hin zu kultureller und kirchlicher Macht. Es besteht demnach eine seltsame Symmetrie in der Art und Weise, wie englische Literatur durch klassische Analogien und *intertextuelle Echos Eingang in die Weltliteratur gefunden hat. [...] Ausschnitt aus: Das Empire der Sprache *Hughes Peter *Schiller, *Dante und der Anfang von *Faust II - eine Vermutung Für Michael - ad multos annos. *Stern Martin |
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